Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.

Probleme erkennen - der erste Schritt zum erfolgreichen Lernen

Lerntherapeutische Interventionen und Nachhilfeunterricht sind nicht dasselbe!

Beim Nachhilfeunterricht wird an den Symptomen gearbeitet, also an den Fehlern. Diese Methode reicht bei Kindern mit Teilleistungsstörungen jedoch nicht aus. Bei der lerntherapeutischen Intervention werden (über die Symptome hinaus) auch Aufmerksamkeit und differenzierte Wahrnehmung trainiert, die wesentlichen Aspekte für die Ursachen der Fehler.

Für Schüler/innen mit Wissenslücken in einzelnen Fächern, die z. B. durch versäumten Unterricht oder den Wechsel in eine leistungsstärkere Klasse verursacht wurden, stehen wir Ihnen mit einer fachlichen Förderung zur Verfügung. Bei allgemeinen Lernschwierigkeiten kann ein Lern-Methodik-Training zu erfolgreichem Lernen verhelfen.

Im Falle einer festgestellten
LRS, Legasthenie, Dyskalkulie oder eines AD(H)S sollte eine lerntherapeutische Intervention einsetzen, die darauf ausgerichtet ist, die inneren Ressourcen des Kindes zu aktivieren, um diese zur Überwindung seiner Schwächen nutzbar zu machen. Hierbei können, neben einer speziell auf das Kind abgestimmten Lernförderung, Übungen zur Konzentrationssteigerung und Wahrnehmung sowie NLP-Methoden helfen, mit dem Kind neue Wege zu gehen, weg von Stress, Streit und Spannung und hin zu Lernmotivation, Spaß und Freude.

Zur Erreichung dieser Ziele wird ein ganzheitlicher Ansatz gewählt, der die erforderlichen psychischen und inhaltlichen Voraussetzungen für das Lernen schafft. Wesentlich ist dabei in jedem Fall eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Lerntherapeuten.

Die Grundlage für die
Diagnose, ob und wenn in welchem Umfang eine Lernförderung erforderlich ist, bildet immer eine umfassende Anamnese. Sie liefert darüber hinaus die Basisinformationen für jede individuell abgestimmte Förderung.

Sollte sich im Zuge des Erstgesprächs oder während der Lernförderung herausstellen, dass zur Gewährleistung des Erfolgs weitere fachliche Kompetenzen, z. B. in Form von Logopäden, Ergotherapeuten, Psychologen erforderlich sind, so werden diese, nach entsprechender Abstimmung, hinzugezogen.